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Die erste deutsche Moschee stand im brandenburgischen Wünsdorf – gebaut im Ersten Weltkrieg, im Juli 1915. Sie war Mittelpunkt von zwei Kriegsgefangenenlagern, dem Halbmondlager in Wünsdorf und dem Weinberglager im benachbarten Zossen. Hier lebten muslimische Gefangene des Deutschen Reiches – aus der britischen Kolonie Indien, den französischen Kolonien in Afrika und aus dem Russischen Reich. Die Deutschen versuchten die muslimischen Gefangenen zu politisieren und als Dschihadisten für den Krieg im Nahen Osten gegen die Allierten zu gewinnen. Wie erfolgreich die Deutschen mit ihrer Strategie des Heiligen Krieges waren, sehen Sie im Video „Allahs vergessene Krieger“.

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Muslime in der Mark. Eine Galerie mit 20 Bildern

 

Quellenangaben

Im Video „Allahs vergessene Krieger“ verwendete Tonaufnahmen aus dem Lautarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin:

1. Objekt: Arabisch _Russische F_deration__ Gebetsruf – PK 626 [No. 10515]
2. Objekt: Hindustani _Pakistan__ religi_ses Lied – PK 823 [No. 11591]
3. Objekt: Tatarisch _Russische F_deration__ Zahlen – PK 631_2 [No. 10526]
4. Objekt: Arabisch _Tunesien__ Kriegsgedichte – PK 257_2 [No. 7465]

Im Video „Allahs vergessene Krieger“ verwendete Filmaufnahmen aus dem Bundesarchiv, Abteilung Filmarchiv, Berlin:

Bayramfest im Mohamedaner-Gefangenenlager Halbmond und Weinbergslager zu Wünsdorf bei Zossen – 1916

Im Video „Allahs vergessene Krieger“ und in der Bildergalerie „Muslime in der Mark“ verwendete Fotoaufnahmen stammen teilweise aus dem Nachlass von Otto Stiehl, Archiv des Museums Europäischer Kulturen, Berlin. In der Bildergalerie „Muslime in der Mark“ sind sie versehen mit „Copyright:  Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin – Otto Stiehl“. Alle anderen Aufnahmen, wenn nicht anders vermerkt, Copyright bei Dr. Behrang Samsami.